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Das Spessartbad Mönchberg - eine
Herausforderung für die Gemeinde
Das Spessartbad Mönchberg wurde in den
Jahren 1936 - 1938 unter der Verantwortung des damaligen Bürgermeisters Hans
Ott erbaut und im Rahmen einer Großveranstaltung am 12. Juni 1938 als Kraft durch Freude - Bad" der
Öffentlichkeit übergeben.
Was zunächst als Feuerlöschweiher
gedacht war - später hegte man den Gedanken auch darin baden zu können - hat
sich als eine ausgefallene und zukunftsweisende Idee entpuppt, in das
landschaftlich reizvolle Brunnwegstal, das dazu auch noch aufgefüllt werden
musste, zur damaligen Zeit in dieser Größenordnung ein Schwimmbad zu bauen.
... nein, das ist noch nicht das fertige Spessartbad, es ist der Weiher, der 1846 gebaut wurde. Er war Bleichplatz der Färber, Waschplatz
für die Hausfrauen und sogar Vorläufer
des Schwimmbads. Man erkennt Leo Zöller. Willi Motzel, Pius Reinfurt, Franz Wöber,
Bruno Straub, Franz Gramling. Heinrich Fuchs, Michel Bader, und August Wöber.
Für die Gemeinde Mönchberg
war dieser Schwimmbadbau eine große Herausforderung, wenn man heute weiß, dass
sämtliche Kosten aus Haushaltsmitteln der Gemeinde Mönchberg aufgebracht
werden mussten. Die Ortsbewohner wurden zu freiwilligen Arbeitsleistungen
herangezogen um die Kosten entsprechend im Rahmen zu halten. Trotzdem waren
135.000 Reichsmark von der Gemeinde nötig, die überwiegend durch Holzverkauf
aus dem Gemeindewald aufgebracht worden sind.
Das Wasser für das rund 4000 m3
fassende Becken lieferten die Tal- und Hochquelle, ab 1950 die Herrgottsquelle
über die Mönchberger Wasserversorgungsanlage.
Das Gelände war 1,25 ha groß.
Das Beckenmaß betrug 75 x 30 m, der Nichtschwimmerteil war durch Schwimmbojen
abgegrenzt. Am Becken wurde ein 3- und 5-m-Sprungturm sowie eine
Wasserrutschbahn aufgestellt. Das Wasser für das rund 4.000 m³
fassende Becken lieferte die Tal- und Hochquelle. Die Wassertiefe reichte von 0,40 bis 3,50 m. Das Wasser für
die Duschen wurde in umlaufenden Rohren erwärmt.
Baumeister und Planer dieses Werkes war Kreisbaumeister Adam Steigerwaid
aus Obernburg.
Ein Genehmigungsschreiben ist aus den Mönchberger
Akten nicht zu finden, genau so wenig, ob überhaupt und wenn ja, welchen Zuschuss
die Bayerische Versicherungskammer geleistet hat. Genaue Beschlüsse sind im
Protokollbuch auch nicht zu entdecken. Beschlüsse über einen Schwimmbadbau
sind im Gemeinderat nicht getroffen worden. Als schon einiges passiert war, wie
Grundstückskauf, Probean- und abfahrten von Firmen im Brunnwegsgraben, da
fragten die Gemeinderäte schüchtern in einer Gemeinderatssitzung am 17.10.1935
an, was an dem Schwimmbadbau dran sei. Im Protokollbuch steht: "Aus den
Ausführungen der Gemeinderäte geht klar hervor, dass alle von dem
Schwimmbadbau gewusst und alle den Hauptplan eingesehen haben". Ärger
verursachte die Beschaffung des Grund und Bodens. Immerhin brauchte man ein Gelände
von über 1 ha, und die Gemeinde hatte dort kaum eigenen Besitz. Man muss
feststellen, dass die Wiesen vor der Baumaßnahme wenig gefragt waren und auch
wenig Beachtung der Eigentümer fanden. Die Gärten im Bereich des späteren
Cafebetriebes und der Umkleidekabinen waren wertvoller. Der festgesetzte
Entschädigungsbetrag von 4,00 RM pro Rute = 12,5
m² = 0,32 RM pro m2
erregte bei manchem Grundstückseigentümer große Verstimmung. So kam es auch
da und dort zum Tausch mit Gemeindegelände wie z. B. bei der größten Einlage
durch die Pfarrpfründe Plan Nr. 3101 von 1.970 m² gegen eine Fläche
im "Bannholz". Die Bäume wurden vom Kreisfachberater Seitz geschätzt
und von der Gemeinde gleich entschädigt. Ca. 150 Bäume fielen der Baumaßnahme
zum Opfer. Zwetschgenbäume waren 2 - 4 RM, große Obstbäume 25 RM wert. Für
einen Prachtbaum bekam Emil Kaufmann 100 RM. Nach der Vermessung meldete das
Vermessungsamt 1938, dass zur Übertragung im Grundbuch die alten Eigentümer
dies auf dem Rathaus anerkennen sollten. Es wird auch vermerkt, dass nicht alle
gebrauchten Flächen geklärt sind. Dies konnte erst im
Flurbereinigungsverfahren 1970 endgültig geklärt werden. Es waren etwa 70
Parzellen, um die es ging, mit Flächen von 14 bis 1.970 m².
Erbengemeinschaften und Hypothekenbelastungen waren selbstverständlich
einem raschen Übergang besonders hinderlich. Am 20.08.1935 hat man das
Arbeitsamt
Aschaffenburg um Bereitstellung eines Bauführers, der Kenntnis im Tiefbau und
Betonarbeiten hat, gebeten. Er sollte 1935 vier Wochen und ab Sommer 1936 bis
zur Fertigstellung der Baumaßnahme beschäftigt werden. Nachdem die Angebote für
die Materiallieferungen eingegangen waren - teils mit großen Bedenken wegen
der schwierigen An- und Abfahrt - liehen Firmen Loren, Geleise und
Betonmischmaschinen. Es konnte mit der Erdbewegung losgehen. Den Helfern hatte
man einen Lohn von 3,20 RM angeboten. Kreisbaumeister Steigerwald und Bürgermeister
Ott sollten den Bau überwachen.
An die Bevölkerung in Mönchberg erging folgender Aufruf:
Zur Zeit beginnt die Gemeinde mit der Ausführung
des Werkes, das die größte Baubeschaffungs- Maßnahme in Mönchberg darstellen
wird. Tausende von Mark werden in die schaffenden Hände der Bürger fließen.
In zweijähriger Bauzeit werden wir ein Schwimmbad errichten, das Eurer Gemeinde
zur Ehre gereichen wird. Zugleich wird dieses Schwimmbad als Wasserbehälter für
die Feuerwehr benutzt werden. Da bis zum Baubeginn verschiedene Arbeiten
geleistet werden müssen, fordere ich die Bürger auf, Arbeiter, Jungbauern
und Euch, Ihr 400 Mitglieder des
Vereins für Leibesübungen, 3.000 freiwillige
Arbeitsstunden abzuleisten. Die Gemeinde könnte einen Spanndienst anordnen,
aber ich will davon absehen, da ich Wert auf freiwillige Leistung lege.
Deshalb zeichne jeder auf dem Plan, der ab morgen von Haus zu Haus geht, die
Anzahl der Tagschichten ein, die er freiwillig für das Werk der Gemeinde zu
leisten gewillt ist. So werden wir sogleich sehen, wie der einzelne denkt. Ich
werde mich nicht täuschen in der Erwartung, dass tausend Arbeitsstunden bald
unterzeichnet sind. Daher Freiwillige vor!
Der Aufruf brachte jedoch nicht den gewünschten
Erfolg. Nur 150 1/2 Arbeitstage, 13 Fuhrwerktage und 43,60 RM an Spenden kamen
zusammen. Der Vermerk lautete: "Es wird in der Gemeinde eine abwartende
Haltung an den Tag gelegt".
14 Personen gingen von Haus zu Haus, wie
angekündigt, und sie erhielten recht unterschiedliche Antworten, die auf den
Listen vermerkt wurden. Sie zeigten Bereitschaft über "ich will erst
einmal ,sehen, was der Ott zeichnet" (er zeichnete 150 Stunden als
Unternehmer) oder "ich habe mit meinem Beitrag an Grund und Boden genug
geleistet" bis Ablehnung "kein Geld und keine Zeit", ja sogar mit
der kann mich mal am A. I. ".
1935 bis 1937 wurde nun feste geschuftet
und 1938 ging der Bau seiner Vollendung entgegen. Eine genaue Aufstellung über
die Kosten des Schwimmbades lässt sich schwerlich machen, weil über
verschiedene Haushaltsstellen hinweg Ausgaben gebucht wurden.
Die Zeitungen waren am 11. 06. 1938 voll
des Lobes über das entstandene "Kraft durch Freude - Bad". Es war
weder ein Vertreter von KdF bei den Übergabefeierlichkeiten anwesend noch
sind jemals Zuschussmittel von dieser Organisation nach Mönchberg geflossen.
Ein ausgehandelter- nicht einmal schriftlich festgelegter Vertrag -
garantierte Mönchberg ab 1938 wöchentlich 2 Busse von Urlaubsgästen aus dem
gesamten damaligen Reichsgebiet. Diese Urlaubsverschickung organisierte KdF. Mönchberg
als Zielort gab deshalb dem Bad diesen Namen.
Auch Inserate am Samstag, den 11.06.1938,
sollten Gäste nach Mönchberg locken. "Eröffnung 73.30
Uhr, große Schwimmveranstaltung mit Konzert, Ehrenpreis-Schießen,
Festplatzbetrieb, Tanz und Variete". Das wurde angekündigt. Am Denkmal
spielte eine Arbeitsdienstkapelle und unsere Musikkapelle Mönchberg war den
ganzen Tag in vollem Einsatz. Es wurden ca. 2.500 Besucher gezählt, nicht mehr,
weil ein schrecklicher Regen am 12.06. dem angekündigten Vergnügen einen
Strich durch die Rechnung machte.
Mönchberg hatte nun sein Bad das weit über
die Grenzen Unterfrankens hinaus bekannt wurde. Der Fremdenverkehr, welcher
bereits in den "Zwanziger Jahren" aufkeimte, hatte mit dem
Schwimmbadbau eine wesentliche Förderung erhalten.
Die Kriegsjahre 1939 - 1945 mit den damit
verbundenen Einstellungen des Badebetriebes hinterließen recht deutliche
Spuren. Nach Kriegsende wurde im Marktgemeinderat eine mögliche Schließung
des Bades diskutiert. Dem energischen Einsatz des VfL Mönchberg mit seinem
Vorsitzenden Hans Goihl war es zu verdanken, dass der Badebetrieb im Jahre
1946 zunächst unter der Verantwortung des VfL Mönchberg 1920 e. V.
aufgenommen wurde. Erst ab dem Jahr 1950 hatte die Gemeinde diesen wieder
organisiert.
Eine erste größere
Sanierung der Badeanlage erfolgte in den Jahren 1969/70. Die nötigen
Finanzmittel sind durch den Verkauf der gemeindeeigenen Bauplätze im
ehemaligen Wochenendgebiet aufgebracht worden.
Bereits knapp 20 Jahre später machten
sich deutliche Verschleißerscheinungen bemerkbar. Sprungturm und Rutsche -
erst 1970 neu beschafft - konnten den Sicherheitsanforderungen nicht mehr
gerecht werden. Die Folienauskleidung der Becken war undicht und auch die
Wasseraufbereitungsanlage konnte das Badewasser nicht mehr ordnungsgemäß
reinigen. Außerdem führte die Wasserqualität des Kinderplanschbeckens zu ständigen
Beanstandungen durch das Staatliche Gesundheitsamt, bis eine provisorische Umwälzung
über das Beckenwasser der Badeanlage installiert wurde.
Im Jahre 1987 ist deshalb der Entschluss
gereift, das Bad einer Generalsanierung zu unterziehen und dafür einen
Staatszuschuss aus dem Förderprogramm "Freizeit und Erholung" des
Freistaates Bayern zu beantragen. Die nötigen Eigenmittel sollten durch Erlöse
vom Holzverkauf aus dem Gemeindewald aufgebracht werden, denn Nutzholz hatte
noch 1989 einen guten Preis. Reserven für einen erhöhten Holzeinschlag waren
genügend vorhanden. Der Wirbelsturm Wiebke im Jahre 1990 machte dieses
Vorhaben jedoch schon beim 1. Bauabschnitt zunichte.
Ein erstes Gespräch
bei der Regierung von Unterfranken brachte folgendes Ergebnis: Eine Förderung
mit 20 % Zuschuss und einem
zinsverbilligten Darlehen von 30 % wurden
in Aussicht gestellt unter der Voraussetzung, dass die Anlage nach der
Sanierung dem neuesten technischen Standard entsprechen muss.
Das Architekturbüro Elmar Glöckner,
Stockstadt, welches bereits die Sanierung im Jahre 1970 geplant und für die
Bauleitung zuständig war, wurde mit der Planung und Kostenermittlung
beauftragt.
Am 17. 08. 1988 wurde ein weiteres Gespräch
mit der Regierung von Unterfranken in dieser Angelegenheit geführt. Dabei
wurde von Regierungsseite gefordert, dass mindestens 4 Schwimmbahnen a. 25 m
angelegt werden müssen. Nachdem ein neues Kinderplanschbecken zum Bau
vorgesehen war, sollte das Wasser hierfür mittels Absorberanlage erwärmt
werden. Die Dachfläche des Filtergebäudes wäre vollkommen ausreichend.
Die Generalsanierung
der Badeanlage einschl. neuem Kinderplanschbecken wurde am 23.08. 1988 vom
Marktgemeinderat beschlossen, ebenso die zeitliche Durchführung in
Bauabschnitten, damit der Badebetrieb in den Sommermonaten aufrecht erhalten
werden konnte.
Die Genehmigungsplanung zur Schwimmbadsanierung des Architekten Glöckner vom 21.
11. 1988 wurde vom Marktgemeinderat in der Sitzung am 06. 12. 1988 dem
Marktgemeinderat vorgelegt und einstimmig beschlossen.
Die Bauarbeiten für den 1. Bauabschnitt
begannen nach der Badesaison im September 1989, für den 2. Bauabschnitt im
Jahre 1992.
Folgende Einrichtungen wurden gebaut bzw.
installiert:
- Sprungbecken mit neuem Sprungturm -
Schwimmerbecken mit 4 St. 25 m Sportbahnen
- Nichtschwimmerbecken mit neuer 26 m
Schlangenrutsche, Massagedüsen, Bodensprudler, Wasserpilz
- Neues Kinderplanschbecken mit
wasserspeiendem Löwen. Die Wassererwärmung erfolgt über
eine
Absorberanlage
- Reinigungsanlage mit Kieselgut Anschwemmfiltertechnik
- Lautsprecheranlage
- Bademeister
-
Aufsichtskanzel
- Freilandumkleidekabinen
- Behindertenaufgang und BehindertenWC
- Mutter - Kind - Raum.
Die Kostenschätzung
des Architekten Glöckner, Stockstadt von 1987 war mit 2.450.000,- DM
veranschlagt. Die Regierung von Unterfranken hatte nach Vorliegen des
Zuwendungsantrages die zuwendungsfähigen Kosten von sich aus auf 2.962.300,- DM
erhöht. Dies war ungewöhnlich und ein großes Entgegenkommen dieser Behörde.
Nachdem die ersten Ausschreibungen eine
wesentliche Erhöhung der Gesamtkosten erwarten ließen, hatte der Markt Mönchberg
seine Antragstellung bezüglich der Kosten berichtigt. Die staatliche Förderung
für Badeanlagen wurde in der Zwischenzeit eingestellt mit dem Ergebnis, dass
eine Erhöhung der Fördersumme nicht mehr genehmigt werden konnte.
Die
Zuwendung für diese Generalsanierungsmaßnahme wurde mit Bescheid vom 29.08.1991 auf 592.000,- DM (20 %) festgesetzt
und ein zinsverbilligtes Darlehen von 889.000,- DM ( 30 %) gewährt.
Der Verwendungsnachweis vom 02.05. 1995
belegte die Gesamtkosten des 1. BA mit 3.110.500,- DM
und des 2. BA mit 1.610.000,-
DM
Zusammen: 4.720.500,-
DM
Die Hauptgewerke führten folgende Firmen aus:
- Rohbauarbeiten: Walter - Bau (WTB),
Stockstadt
- Wasser- und Filtertechnik: Riedle GmbH,
Wiesbaden
- Folienauskleidung der Becken: Reinhardt
- Plast, Eppstein
Die Einnahme -
Ausgabenentwicklung für das Spessartbad stellte sich in den zurückliegenden
Jahren wie folgt dar:
| Jahr |
Einnahmen |
Ausgaben |
Zinsen/Abschr. |
Fehlbetrag |
| 1984 |
49.200,- DM |
136.100,- DM |
47.914,- DM |
86.900,- DM
|
| 1988 |
119.500,- DM |
199.500,- DM |
28.538,- DM |
75.000,- DM |
| 1989 |
54.600,-
DM |
166.100,-
DM |
28.801,-
DM |
111.500,-
DM |
| 1991 |
213.300,- DM |
489.200,- DM |
237.184,- DM |
275.900,- DM |
| 1993 |
243.200,- DM |
568.200,- DM |
261.137,- DM |
325.000,- DM |
| 1996 |
145.500,- DM |
563.300,- DM |
302.249,- DM |
417.800,- DM |
| 1999 |
170.700,- DM |
601.600,- DM |
283.790,- DM |
430.900,- DM |
| 2001 |
198.800,- DM |
545.200,- DM |
274.521,- DM |
346.400,- DM |
Folgendes möchte ich noch anmerken:
Der Markt Mönchberg leistet sich mit
diesem großen Freibad in Anbetracht seiner finanziellen Möglichkeiten einen
teueren Luxus. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass dieses Bad die
Voraussetzung für ständig steigende Übernachtungszahlen in der zurückliegenden
Zeit geschaffen hat. Außerdem konnte in dem Badebetrieb auch eine gewisse
Jugend- und Gesundheitsförderung gesehen werden.
Sicher wird in ca. 10 Jahren, nach dann
30 Jahren seit der letzten Generalsanierung, ein weiterer Sanierungsbedarf
notwendig werden. Ob dann der Markt Mönchberg die notwendigen Kosten aus dem
Gemeindehaushalt bereitstellen kann, bezweifele ich sehr, denn die Eigenmittel
der Generalsanierung von 1989 - 1993 von 4,2 Millionen DM hatten zu einem
enormen Schuldenanstieg geführt. Vielleicht können höhere Zuwendungen
erreicht werden oder die Fehlbeträge der Badeanlage werden vom Landkreis oder
den Nachbargemeinden mitgetragen, was bis jetzt nicht möglich war. Auch ein Förderverein
könnte Entlastung schaffen.
Sollte der Markt Mönchberg gezwungen
sein - wie andere Gemeinden auch - den Betrieb des Spessartbades einzustellen,
so würde das eine Einschränkung der Lebens- und Wohnqualität in unserem schönen
Luftkurort bedeuten. Hoffen wir, dass es nicht so kommt.
Raimund Weis
Altbürgermeister.
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